SCHEISS AUF ROMEO UND JULIA. Über Beziehungstipps von der Pommesbude.

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Mich erreichen viele Fragen. Ob ich Tipps habe. Für eine glückliche Beziehung und Ehe und so. Und ich glaube, wenn überhaupt, sind diese drei Fotos, die von Svenson Linnert von Manu und mir machte, die besten Ratschläge, die ich habe. 

Zwischen Standesamt und Hochzeits-Party hat mich Manu nicht in einer Kutsche durch die Stadt gefahren. Oder auf Händen über Türschwellen getragen. Nein. Er hat mich auf eine große Portion Pommes eingeladen. 

Weil es scheißegal ist, was man denkt, tun zu müssen an so einem Tag. Es ist auch scheißegal, was man allgemein denkt, in einer Beziehung tun zu müssen. Ihr seid ja nicht in einer allgemeinen Beziehung. Sondern in eurer. Wie die ist, entscheidet ihr. Und das immer wieder neu. 

Die einen lieben monogam. Die anderen nicht. Oder erst so. Dann so. Die einen feiern Pferdekutschen, die anderen sind gegen Pferde allergisch. Die einen freuen sich auf Hochzeits-Traditionem. Die anderen überhaupt gar nicht! Die einen schenken sich Rosen und Herz-Schmuck. Die anderen Käse und Pommes. Es ist wirklich ziemlich scheißegal. So lang es sich gut anfühlt. 

Denn das ist der wirklich allereinzigste Gut-Tipp, den ich habe: Liebe fühlt sich gut an. Dieser ganze Dumm-Scheiß-Poesie-Kack, dass liebe auch weh tut. Und Drama ist. Dass Liebe einen auch zerfrisst. Und Romeo-Julia-Schmerz-Romantik ist. Das ist Bullshit. Eifersucht zerfrisst einen. Neid. Angst. Oder Konkurrenz. Liebe nicht. 

Liebe ist das, was macht, dass man diesen ganzen Scheiß ertragen kann. Und dass am Ende des Tages nicht beide tot sind. Wie Romeo und Julia. Sondern glücklich an der Pommesbude.